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Nachhaltige Baumwolle als Rohstoff für Textilien

Baumwolle: Warum Transparenz so schwierig und dennoch so wichtig ist

Intransparente Wertschöpfungsketten sind Ursprung wesentlicher Nachhaltigkeitsprobleme. Doch Wertschöpfungsketten sind ein komplexes Gebilde, was die Rückverfolgbarkeit erschwert. Wie sind wir bei Muntagnard beim umstrittenen Material Baumwolle Teil der Lösung?

Darum geht’s in diesem Beitrag:
1️⃣ Baumwolle: Probleme und Herausforderungen
2️⃣ Erschreckende Problembeispiele
3️⃣ Wertschöpfungsketten bei Textilien
4️⃣ Rückverfolgbarkeit bei Muntagnard

1. Die weltweiten Probleme und Herausforderungen bei Baumwolle 

Mit ca. 24% der weltweiten Textilfaserproduktion 2020 ist Baumwolle das beliebteste natürliche Rohmaterial, geschlagen nur durch das günstige synthetische Polyester mit 52%. Die weltweite Relevanz des Materials ist somit unumstritten. Die negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen leider ebenfalls.

Dies sind die zentralen Probleme und Herausforderungen weltweit bei Baumwolle:

Unserer Meinung nach stellt die fehlende Transparenz die grösste Herausforderung dar.

1. Probleme und Herausforderungen bei Baumwolle 

Mit ca. 24% der weltweiten Textilfaserproduktion 2020 ist Baumwolle das beliebteste natürliche Rohmaterial, geschlagen nur durch das günstige synthetische Polyester mit 52%. Die weltweite Relevanz des Materials ist somit unumstritten. Die negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen leider ebenfalls.

Dies sind die zentralen Probleme und Herausforderungen bei Baumwolle:

Unserer Meinung nach stellt die fehlende Transparenz die grösste Herausforderung dar.

2. Erschreckende Problembeispiele 

Anfangs haben wir uns klar dagegen entschieden, Baumwolle in Produkten einzusetzen. Konkret haben uns Beispiele wie diese zweifeln lassen, den natürlichen Rohstoff einzusetzen:

  • «Made in» ist nicht genug
    Die Herkunftsbezeichnung “Made in Europe” verbinden viele mit vertrauenswürdiger Qualität. Wusstest du, dass diese Angabe nur besagt, wo ein Kleidungsstück zusammengenäht wurde? Materialherkunft und vorgelagerte Verarbeitung werden hierbei nicht berücksichtigt. Das ist für uns deshalb nicht genug!
  • Greenwashing
    Nach neuestem Bericht soll 50-80% der organischen Baumwolle aus Indien gar nicht organisch sein. Ein aktuelle Entwicklung: Im April 2022 hat sich der grösste indische Zertifizierer zurückgezogen, da dieser den organischen Standard bei Baumwollproduzenten in Indien nicht mehr gewährleisten konnte. Notabene dem Land, welches über 50% der weltweiten organischen Baumwolle anbaut.
  • Zwangsarbeit
    China produziert mehr als 1/5 der weltweiten Baumwolle. 85% davon in Xinjiang, wo Hunderttausende Uiguren zwangsweise bei der Baumwollernte eingesetzt wurden.

Fazit: Oft werden organische Standards zwar als nachhaltige Lösung angepriesen, jedoch kann die Rückverfolgbarkeit nicht sichergestellt werden.

3. Wertschöpfungsketten bei Textilien: Ein komplexes Gebilde 

Für jeden Produktionsschritt entlang der Wertschöpfungskette gibt es einen eigenen, spezialisierten Betrieb und diese sind häufig auch in unterschiedlichen Ländern. Ein nachgelagertes Unternehmen kennt meist nur das Vorangegangene.

Die einzelnen Schritte vom Baumwollfeld bis zum fertigen Kleidungsstück:

Weiter kommen auch für die einzelnen Komponenten wie Nähgarn und Labels nochmals einzelne Wertschöpfungsketten hinzu. Das Thema Transparenz ist also sehr vielschichtig und komplex.

 

Die Problematik: Im Normalfall kennt eine Kleidermarke die Näherei, im guten Fall noch die wesentlichen Stoffproduzenten. Weiter zurück reicht die Transparenz und Kontrolle aber nicht.

3. Wertschöpfungsketten bei Textilien: Ein komplexes Gebilde 

Für jeden Produktionsschritt entlang der Wertschöpfungskette gibt es einen eigenen, spezialisierten Betrieb und diese sind häufig auch in unterschiedlichen Ländern. Ein nachgelagertes Unternehmen kennt meist nur das Vorangegangene.

Die einzelnen Schritte vom Baumwollfeld bis zum fertigen Kleidungsstück:

Weiter kommen auch für die einzelnen Komponenten wie Nähgarn und Labels nochmals einzelne Wertschöpfungsketten hinzu. Das Thema Transparenz ist also sehr vielschichtig und komplex.

 

Die Problematik: Im Normalfall kennt eine Kleidermarke die Näherei, im guten Fall noch die wesentlichen Stoffproduzenten. Weiter zurück reicht die Transparenz und Kontrolle aber nicht.

4. Unser Lösungsansatz 

Aus genannten Herausforderungen war für uns von Anfang an klar: Wir setzen Baumwolle nur ein, wenn wir sicherstellen können, dass wir sie bis aufs Feld rückverfolgen können. Zudem müssen höchste soziale und ökologische Standards sichergestellt werden und die Fasern sollen von höchster Qualität sein.

So haben wir es bei Muntagnard gemacht:

  • Knowhow durch eigene Stoffentwicklung
    Wir haben bei unserem Unternehmensstart einen eigenen Wollstoff entwickelt für die LANA Jacken. Und uns dabei umfassendes Knowhow über die Stoffproduktion in all ihren Details angeeignet. Dieses Wissen setzen wir nun für alle unsere Entwicklungen ein.
  • Rohstoff aus Griechenland
    Der Rohstoff für unsere Baumwollprodukte stammt ausschliesslich aus Europa. Genauer gesagt, wächst die Baumwolle auf Feldern von Familienbetrieben in Griechenland. Im Gegensatz zu ihrem konventionellen Pendant ist unsere Baumwolle nicht gentechnisch verändert, benötigt so gut wie keine Pestizide und hält die Lebensräume natürlich: durch Fruchtfolge werden die Böden geschützt. Ausserdem wird ein spezielles Bewässerungssystem eingesetzt, das mitunter alles überschüssige Wasser zur Wiederverwendung auffängt und so 40% an Wasser einspart. Mehr erfahren
  • Komplett Europäische Verarbeitung
    Die rohe Baumwolle wird innerhalb von 200km zu den Baumwollfeldern zu Garnen verarbeitet. Von dort werden diese zu unserem Stoffproduzenten in Nordportugal transportiert, wo sie zu luxuriösen Stoffen verarbeitet werden. Alles im Rahmen von STeP by OekoTex und Bluesign Standards. Die gesamte Produktion in Europa bedeutet somit nicht nur optimierte Transportwege (75-90% Reduktion) und höhere Umweltrichtlinien, sondern auch strengere Sozialstandards, die die Sicherheit und das Wohlergehen der involvierten ArbeiterInnen gewährleisten.
  • Recycelte Alternative
    Nebst unserer europäischen Langstapel-Baumwolle setzen wir für unsere ALGA Linie auch recycelte Baumwolle aus alten Kleidern und Produktionsabfällen ein.

Facts über unsere MANGOLA Linie:

«Ganze drei Jahre sollte es dauern, bis wir die Lösung präsentieren konnten: MANGOLA.» 

4. Unser Lösungsansatz 

Aus genannten Herausforderungen war für uns von Anfang an klar: Wir setzen Baumwolle nur ein, wenn wir sicherstellen können, dass wir sie bis aufs Feld rückverfolgen können. Zudem müssen höchste soziale und ökologische Standards sichergestellt werden und die Fasern sollen von höchster Qualität sein.

So haben wir es bei Muntagnard gemacht:

  • Knowhow durch eigene Stoffentwicklung
    Wir haben bei unserem Unternehmensstart einen eigenen Wollstoff entwickelt für die LANA Jacken. Und uns dabei umfassendes Knowhow über die Stoffproduktion in all ihren Details angeeignet. Dieses Wissen setzen wir nun für alle unsere Entwicklungen ein.
  • Rohstoff aus Griechenland
    Der Rohstoff für unsere Baumwollprodukte stammt ausschliesslich aus Europa. Genauer gesagt, wächst die Baumwolle auf Feldern von Familienbetrieben in Griechenland. Im Gegensatz zu ihrem konventionellen Pendant ist unsere Baumwolle nicht gentechnisch verändert, benötigt so gut wie keine Pestizide und hält die Lebensräume natürlich: durch Fruchtfolge werden die Böden geschützt. Ausserdem wird ein spezielles Bewässerungssystem eingesetzt, das mitunter alles überschüssige Wasser zur Wiederverwendung auffängt und so 40% an Wasser einspart. Mehr erfahren
  • Komplett Europäische Verarbeitung
    Die rohe Baumwolle wird innerhalb von 200km zu den Baumwollfeldern zu Garnen verarbeitet. Von dort werden diese zu unserem Stoffproduzenten in Nordportugal transportiert, wo sie zu luxuriösen Stoffen verarbeitet werden. Alles im Rahmen von STeP by OekoTex und Bluesign Standards. Die gesamte Produktion in Europa bedeutet somit nicht nur optimierte Transportwege (75-90% Reduktion) und höhere Umweltrichtlinien, sondern auch strengere Sozialstandards, die die Sicherheit und das Wohlergehen der involvierten ArbeiterInnen gewährleisten.
  • Recycelte Alternative
    Nebst unserer europäischen Langstapel-Baumwolle setzen wir für unsere ALGA Linie auch recycelte Baumwolle aus alten Kleidern und Produktionsabfällen ein.

Facts über unsere MANGOLA Linie:

«Ganze drei Jahre sollte es dauern, bis wir die Lösung präsentieren konnten: MANGOLA.» 

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